"Better safe than sorry" Funktionale Sicherheit/Maschinensicherheit - INDUSTRIE 4.0 (Masterniveau)

 

Daten der Fortbildung

Kursbezeichnung:„Better Safe than Sorry!“ Grundlagen der Funktionalen Sicherheit und Maschinensicherheit
Kontext / Überblick Führende Industriepartner aus der Rheintalregion geben als Rückmeldung, dass der Bedarf an Mitarbeitern mit Kompetenz in den Bereichen „Safety and Security“ steigt.
Zielgruppe/Voraussetzungen
Lernziele und KompetenzenDas Fach „Better Safe than Sorry!“ Grundlagen der Funktionale Sicherheit und Maschinensicherheit soll den Teilnehmenden einen Einblick über Verfahren, Modelle, Methoden, Entwurfswerkzeugen, Bewertungen, Komponenten und Normen geben.
Es soll dabei helfen, sich in grundlegenden Bereichen wie Entwicklung, Konstruktion, Auswahl und Betrieb von „sicheren“ Komponenten in sicherheitsrelevanten Systemen zurecht zu finden.
Grundlagen der Funktionalen Sicherheit sowie Maschinensicherheit mit besonderer Beachtung der Sicherheitsanforderungen und des Schutzbedarfs technischer Systeme werden vermittelt. Einführung in Normen wie IEC 61508 für Funktionale Sicherheit, ISO 13849 für Sicherheit von Maschinen und Anwendung der Maschinenrichtlinie MRL 2006/42/EG
Kompetenzerwerb:
Die Teilnehmenden sind in der Lage einfache technische Systeme und Maschinen unter Beachtung der Sicherheitsanforderungen und des Schutzbedarfs technischer Systeme zu bewerten. Sie kennen das prinzipielle Vorgehen in der Sicherheitstechnik und die grundlegenden Inhalte der relevanten Normen. Der Umgang mit Begriffen, Normen und Methoden wurde trainiert. Das theoretische Wissen wurde anhand von praxisbezogenen Beispielen gefestigt.
Lerninhalte – VeranstaltungsartGliederung Teil 1 Funktionale Sicherheit
  • Einführung in die Funktionale Sicherheit
  • Erläuterung des Sicherheits-Lebenszyklus
  • Management der Funktionalen Sicherheit und Erstellen eines Safety-Plans
  • Bestimmung der Sicherheitsziele und des erforderlichen Sicherheitsintegritätslevels für Sicherheitsfunktionen
  • Strategien zur Beherrschung systematischer Fehler und zufälliger Fehler
  • Ermittlung von Sicherheitskennzahlen und Erarbeitung einer FMEDA an einem Fallbeispiel
  • Beurteilung der Funktionalen Sicherheit und Ablauf des Zulassungsprozess

Gliederung Teil 2 Maschinensicherheit
  • Einführung in die Maschinensicherheit 
  • Einführung in die ISO 13849 und Maschinenrichtlinie MRL 2006/42/EG
  • Grundlegende Vorgehen für:
    • sichere elektrische Konstruktion 
    • sichere mechanische Konstruktion
    • sichere pneumatische Konstruktion 
  • Sicherer Betrieb von Maschinen
  • Risikoanalyse, Gefahrenanalyse und Bestimmung des Sicherheitslevels
  • Anwendung an Praxisbeispielen / Fallbeispielen
Workload
  • Kontaktzeit: 18h
  • Selbststudium/Gruppenarbeit: 42h
Insgesamt: 60h
Daten

Di  1. Dez   Do  10. Dez    Do  7. Jan    Mi  27. Jan    Mi  10. Feb (Klausur)  (jeweils 17h-21h)

Sa  19. Dez    Sa 16. Jan     (jeweils  9h-12h30)


(Online-)Präsenz an allen Veranstaltungen empfohlen, aber nicht zwingend.
AbschlussHochschulzertifikat über 2 ECTS bei erbrachter Leistung (können auf den berufsbegleitenden Masterstudiengang "Digitale Wirtschaft - Industrie 4.0" angerechnet werden)
Gruppengrößebis 25 Teilnehmer*innen
SeminarleitungProf. Dr. Thomas Wendt
Professor an der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen (B+W) Arbeitsgebiete : Elektronik, Elektrotechnik, Robotik, Automatisierungstechnik, Energietechnik, Mess- und Regelungstechnik, Seminar Nachrichtentechnik, Funktionale - und Maschinensicherheit
OrtIm Falle von Präsenzveranstaltungen: Hochschule Offenburg - Campus Gengenbach, Klosterstraße 14, 77723 Gengenbach
Teilnahmegebühren486,00 €
Kontakt und Anmeldungbirgit.mueller@hs-offenburg.de
Tel.: 0781 205-393
Anmeldeformular
Anmeldung bitte bis 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung

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